premiera 10.02.2010
w Salzburgu
spektakl w reż. Piotra Szalszy

Miluna Theater in Salzburg
Antigone in New York von Janusz Glowacki
Mittwoch 10. Feb.Premiere
Regie: Piotr Szalsza
es spielen:
Bina Blumencron, Jurij Diez, Jurek Milewski, Wolfgang Oliver, u. A.
Bühne und Kostüme: Piotr Szalsza/Hilde Böhm
Musik: Piotr Szalsza
aus dem Polnischen übersetzt von Alissa Walser
Antigone in New York
New York. Eine Winternacht im
Thompkins Square Park. Ostemigranten
– der russische Jude Sascha und der Pole Floh, die sich nur als Penner in
dieser Weltstadt durchschlagen können, haben sich dort eingerichtet. Während Sascha und Floh die Kälte im Park
überleben, erfriert wenige Meter entfernt John, der Freund der Puertoricanerin
Anita. John soll wie alle namenlosen
Landstreicher vor den Toren der Stadt verscharrt werden.
Um John wenigsten nach dem Tod einen Rest an Würde zu lassen, stehlen Anita
Floh und Sascha seinen Leichnam und begraben ihn heimlich im Park. Doch der Diebstahl der Leiche hat Folgen …
Der berühmte Theaterfachmann Jan Kott schrieb über “Antigone in New York”;
es sei eins der wichtigsten polnischen Dramen der letzten Jahrzehnte und
Glowacki habe einen besonderen Platz neben den größten, zeitgenössischen
Dramatikern Slawomir Mrozek und Tadeusz Rozewicz.
Über Janusz Glowacki
Janus Glowacki wurde 1938 in Poznan (Polen) geboren.
Er machte als Autor von geistreichen Erzählungen, in denen er mit scharfem
Blick die gesellschaftlichen Phänomene Ende der sechziger und Anfang der
siebziger Jahre beschrieb, erstmals auf sich aufmerksam.
Mit Ironie machte Glowacki die stumpfsinnige Jagd nach materiellen Gütern,
billigem Glanz und kleinbürgerlichem Schund lächerlich und spottete über die
Snobismen, die in den Warschauer Pseudosalons dieser Zeit auftauchten.
In den frühen siebziger Jahren brachte ihm das Schreiben fürs Theater
internationalen Erfolg. Nach der
Einführung des Kriegsrechts in Polen ließ sich Janusz Glowacki in den
Vereinigten Staaten nieder. Dort
gelang ihm 1992 mit „Antigone in New York“ der große Durchbruch. Der berühmte Theaterfachmann Jan Kott schrieb über
das Stück, es sei eins der wichtigsten polnischen Dramen der letzten Jahrzehnte
und Glowacki habe einen besonderen Platz neben den größten, zeitgenössischen
Dramatikern Slawomir Mrozek und Tadeusz Rozewicz.